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28.09.2012 - FIP-Vermögen bei rund 1,8 Millionen Schweizer Franken
Bei der FIP, dem Weltverband der nationalen Sammlerverbände, wird mit spitzem Bleistift gerechnet.
So verordnete der 72. FIP-Kongress in Jakarta/Indonesien, dem Votum des Vorstandes (Bild) folgend, allen Kommissionspräsidenten, künftig ihre Reise- und Aufenthaltskosten selbst zu bezahlen, gab aber selbst für drei Sitzungen in New Dehli, Yokohama und Barcelona 56 542 CHF aus (der Ansatz hatte mal auf 30 000 CHF gelautet). Dennoch machte die FIP auch im letzten Rechnungsjahr ein Plus, denn sie strich nicht nur die Reisen der elf Kommissionspräsidenten, kündigte ihre finanzielle Unterstützung für das FFE-Bulletin, gab das FIP-Büro in Zürich auf und senkte die Rechtsberatungs- und Revisionskosten, – sie führte auch 2011 keinen Kongress durch, so dass unter dem Strich ein Reingewinn nach Steuern von 70 000 CHF übrig blieb. Das Kapital der FIP-Stiftung soll nun auch übertragen werden, so dass dann der FIP voraussichtlich (derzeit hat sie 1,45 Mill. CHF) rund 1,8 Mill. CHF zur Verfügung stehen. Kurt Kimmel, Präsident der FIP-Kommission für Postgeschichte, wertete dies als „recht bescheiden für eine Weltorganisation“ (SBZ, 9/2012, S. 340).








