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11.01.2012 - Snäppchen ging nach hinten los!
Der Aachener Händler Thomas B. wurden von einem älteren, bisher nicht identifizierten Mann 6000 postfrische 55c.-Sondermarken aus dem Jahr 2004 angeboten. Statt der Nominale von 3.300 Euro sollten

Der Aachener Händler Thomas B. wurden von einem älteren, bisher nicht identifizierten Mann 6000 postfrische 55c.-Sondermarken aus dem Jahr 2004 angeboten. Statt der Nominale von 3.300 Euro sollten diese nur 2.700 Euro kosten. Der Händler witterte das schnelle Geschäft, nahm die Zehnerbögen in Augenschein und da ihm alles einwandfrei erschien, kaufte er den Markenbestand an. Wenig später frankierte er u.a. seine Weihnachtspost mit den so günstig neu erworbenen Marken und fiel dann aus allen Wolken, als er Post von der Deutschen Post erhielt. Nämlich in einem großen Umschlag, in dem sich seine aufgegebene Weihnachtspost befand und ein Schreiben, aus dem deren Unzustellbarkeit hervorging, da es sich bei den Marken allesamt um Fälschungen handele. Dies konnte auch nur der vom WDR-Fernsehen interviewte Experte und frühere BPP-Prüfer Wilhelm van Loo bestätigen (seit langem Mitglied der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Journalisten), der bereits über solche "Fälschungen zum Schaden der Post" vor Jahren in der bekannten Fachzeitschrift "philatelie" berichtet hatte - auch über diese, die dem Aachener Münzenhändler zum Verhängnis geworden war.