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08.01.2018 - CG-Award 2017: Deutsche Autoren und Vereine waren einmal mehr Spitze!

(wm) Zum fünften Mal wurden in Monaco am Eröffnungstag der MonacoPhil 2017 (30.11.) vor mehr als 50 Zuschauern die bekannten CG-Awards des Auktionshauses Christoph Gärtner vergeben. Neben zwei Sonderpreisen für „Digitale Literatur“ und „Jugend“ sind dies zehn Preise, um die sich Studiengruppen und Vereine aus aller Welt bewerben und hierzu ihre literarischen Arbeiten (Zeitschriften, Bücher) einreichen können. Unter den insgesamt 45 Teilnehmern waren 35 in der Hauptgruppe vertreten, deren Exponate von einer namhaften Jury, zu der u.a. Richard Johnson (Südafrika), Patrick Maselis (Belgien) und Rainer von Scharpen (Deutschland) zählten, in einer voneinander unabhängigen Juryarbeit bewertet wurden. Jeder Juror gab seine Punkte in den Computer ein, der dann den jeweiligen Endstand errechnete.
Sieger der Gesamtwertung der Hauptgruppe war einmal mehr der Collectors Club of Chicago (USA) – die Vereinigten Staaten waren noch mit drei anderen Bewerbern auf den Plätzen 4, 5 und 8 vertreten –, dem ein Preisgeld von 2 000 Euro für das Werk „U.S. Contract Mail Routes by Railroad (1832–1875) zugutekam. Deutsche Vereine hielten sich wacker, denn sie belegten Platz 2 (Motivgruppe Musik) und 3 (ArGe Krone/Adler) sowie die Plätze 5 (ArGe Baltikum) und 8 (ArGe China-Philatelie). Jede dieser Platzierungen war mit einem Preisgeld versehen, das die Empfänger freute und ihre künftige Arbeit stärkt.
Der Sonderpreis „Digital“ ging mit 1 000 Euro an „PHILA HISTORICA“, die kostenlose digitale Zeitschrift für Philateliegeschichte und philatelistische Literatur, hrsg. von Wolfgang Maassen, die man im Internet auf www.philahistorica.de seit Jahren herunterladen kann. Dieser Entscheid war sehr knapp (der Vaccari-Verlag aus Italien lag mit seinen „Vaccari News“ nur einen halben Punkt hinter dem Sieger), ebenso die Siegerplatzierung des Meininger Briefmarkensammlervereins für den 1. Platz in der Kategorie „Jugend“ (Preisgeld: 750 Euro), der für seine Jugendarbeit und Jugendförderung ausgezeichnet wurde.
Die deutschen Teilnehmer in dem Wettbewerberfeld zeigten sich rundum zufrieden. Allerdings wäre diesen hochdotierten Preisen noch zu wünschen, dass sie international mehr Beachtung, sprich: Teilnehmer finden. Mit etwas mehr Bewerbung (z.B. in den Auktionskatalogen des Hauses) sollte dies die künftige Erfolgsbilanz noch verbessern können.

Erwartungsvolle Gesichter bei den Besuchern der CG-Award-Präsentation im Top-Car-Museum von Fürst Albert II. in Monaco. Foto: Wolfgang Maassen