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24.02.2014 - British Guiana One Cent von 1856: Die teuerste Marke der Welt steht wieder zum Verkauf!

Lange hatte man gerätselt, wo die legendäre Once-Cent-Marke British Guianas aus dem Jahr 1856 abgeblieben sein könnte. 1986 war sie von ihrem damaligen Besitzer, John du Pont, letztmalig bei der Ameripex International Stamp Show in Chikago ausgestellt worden. Du Pont, Erbe der sagenumwobenen Du-Pont-Dynastie, war als Sammler bekannt, besaß u.a. eine umfangreiche Br. Guiana-Sammlung, zu der diese 1c-Marke, von der nur ein für echt gehaltenes Exemplar bekannt sein soll, gehörte. 1997 wurde du Pont des Mordes an seinem Freund Dave Schulz, eines olympischen Freestyle-Ringers, angeklagt, überführt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Multimillionär starb am 9. Dezember 2010.
Nach mehr als drei Jahren steht die Weltrarität nun am 17. Juni 2014 bei Sotheby’s in New York zum Verkauf. Nachdem sie bei drei früheren Verkäufen jeweils Weltrekordmarken der Zuschlagspreise erzielt hatte, geht die Auktionsfirma auch dieses Mal von einem zu erwartenden Spitzenergebnis aus und beziffert den Schätzwert auf 10–20 Millionen US-Dollar. Im Anschluss an die New Yorker Auktion versteigert das bekannte Genfer Auktionshaus David Feldman S.A. am 27. Juni 2014 die eigentliche Br. Guiana-Sammlung du Ponts, in der über 200 größte Seltenheiten dieses Gebietes enthalten sind. Außerdem kommt bei derselben Versteigerung die bekannte Weltklasse-Sammlung Tasmanischer Marken und Briefe des Japaners Koichi Sato zum Verkauf.